Warum einen Computertisch für Gamer kaufen?

Anna Heidenreich - Im Test: Der Computertisch für GamerGamer sind in erster Linie auf eine leistungsstarke Hardware angewiesen. Sie garantiert eine flüssige Performance und kommt auch mit aktuellen Spielen problemlos zurecht. In den letzten Jahren hat sich das Bild der Branche verändert, E-Sportler zum Beispiel verdienen mit Computerspielen ihr Geld. Doch auch privat greifen viele zu Maus und Tastatur und messen sich mit anderen. Während Rechner, Monitor und Co. freilich entscheidende Rollen spielen, darf man auch die Dinge drumherum nicht vergessen. Allen voran ist der Computertisch für Gamer gemeint, der das bequeme Zocken erst ermöglicht. Doch was genau macht einen Gaming-Computertisch so besonders und welche Gründe sprechen für einen Kauf?

Auf dem ersten Blick scheint sich lediglich das Design von einem gewöhnlichen Tisch abzuheben, doch dieser Eindruck täuscht. Vielmehr geht es um die speziellen Anforderungen, die ein Computertisch für Gamer mitzubringen hat. In den folgenden Absätzen gibt es deshalb fünf Gründe, die für den Kauf eines solchen Modells sprechen.

 

Kaufgrund eins: Ein Computertisch für Gamer bietet Platz

Viele Spieler geben viel Geld für ihre Komponenten aus. Manche bevorzugen außerdem zwei oder drei Bildschirme, was unter anderem Platz benötigt. Genau dies ist auch das entsprechende Sprichwort, denn ein Computertisch für Gamer bietet in der Regel überdurchschnittlich viel davon. Natürlich gibt es auch hier die unterschiedlichsten Maße, doch im Durchschnitt bevorzugen viele eine Tiefe von 80 Zentimetern und eine Breite von 160 Zentimetern. Dies entspricht 1,28 Quadratmeter und reicht problemlos für zwei Monitore. Da meist auch noch Tastatur, Maus und Headset dazukommen, sollte man beim Kauf großen Wert darauf legen. Selbstverständlich kommt es aber auch auf den Raum an, ob und welcher Gaming-Computertisch überhaupt infrage kommt. Nicht jeder hat gleich viel Platz zur Verfügung und kann alle Größen in die engere Auswahl nehmen. Am besten man meistert die Aufgabe mit Maßstab, Stift und Zettel, dadurch haben böse Überraschungen keine Chance und man ist voll im Plan.

 

Kaufgrund zwei: Ein Computertisch für Gamer sollte höhenverstellbar sein

Im Computertisch-Test: Desktopia Pro elektrisch höhenverstellbarer ComputertischZocker mit einer Körpergröße von maximal 1,78 Metern sind mit der Standardhöhe von 72 Zentimetern optimal ausgerüstet. Wer größer ist, der muss die Zahl entsprechend nach oben schrauben. Während bereits für diesen Zweck die Höhenverstellung Vorteile bietet, hat sie einen noch ganz anderen Zweck. Spielt man nämlich viele Stunden vor dem Bildschirm, dann ist eine regelmäßig geänderte Sitzposition Pflicht. Dadurch verhindert man eine frühzeitige Ermüdung und beugt Verspannungen vor. Dieses Ziel lässt sich aber nur mit einem höhenverstellbaren Gaming-Computertisch erreichen, normale Tische haben so etwas in der Regel nicht verbaut. Im besten Fall liegt die Verstellbarkeit bei 65 und 85 Zentimetern, dadurch ist ein vernünftiger Spielraum gewährleistet.

In diesen Bereich fällt übrigens auch die Beinfreiheit. Sie sollte im Durchschnitt 100 x 66,5 x 90 Zentimeter betragen, die Werte gelten für die Breite, die Höhe und für die Tiefe. Sollte es doch einmal einen Änderungswunsch geben, dann kann man ohne Probleme über die Höhenverstellbarkeit nachjustieren. Ein Computertisch für Gamer ist ergonomisch.

 

Kaufgrund drei: Die Standfestigkeit spielt eine wichtige Rolle

Zu den richtigen Maßen gesellt sich ein weiteres unverzichtbares Merkmal, die Standfestigkeit. Beim Spielen ist eine präzise und konzentrierte Vorgehensweise unverzichtbar, ein wackelnder Tisch wäre fatal und kann sogar den Sieg kosten. Ein Computertisch für Gamer setzt deshalb verstärkt auf diesen Aspekt, so dass dessen Kaufempfehlung einen weiteren Grund erhält. In der Praxis bedeutet dies vor allem eine stabile Tischplatte, die sich nicht durchbiegen darf. Wenig überraschend gilt hier das Motto: Je dicker die Platte vom Gaming-Computertisch ist, umso besser ist es. Ein netter Nebeneffekt gesellt sich ebenfalls dazu, es gibt kein unangenehmes Nachfedern. Auch sollten die Kanten vom Gaming-Computertisch unbedingt abgerundet sein, die Unterarme werden es einem danken.

Während Rollen beim Tisch tabu und stabile Standfüße Pflicht sind, darf auch der Blick auf die maximale Traglast nicht fehlen. Diese ist meist in der Beschreibung angegeben und beträgt beispielsweise 80 Kilogramm. Auch wenn es nicht so aussieht, die Hardware – vor allem die Monitore und der Rechner – bringen zusammen durchaus einiges auf die Waage.

 

Kaufgrund vier: Jeder gute Computertisch für Gamer ist aus Holz

Normale Schreibtische können aus Holz, aus Glas oder auch aus Plastik bestehen. Das Anwendungsgebiet erlaubt eine solche Auswahl, was jedoch nicht auf einen Computertisch für Gamer zutrifft. Glas ist von Haus aus ein absolutes No-Go, da die Oberfläche sehr glatt ist und die Haut daran klebt. Außerdem ist das Material sehr anfällig für Abdrücke und es kann im schlimmsten Fall zu einem Scherbenhaufen kommen. Kunststoff wäre hier ausnahmsweise die klügere Wahl, zumal solche Modelle sehr leicht sind und sich deshalb vergleichsweise einfach transportieren lassen (zum Beispiel wenn man ihn öfters mitnehmen muss). Allerdings ist Kunststoff, was die Haltbarkeit angeht, auch keine wirkliche Alternative.

Die beste Entscheidung ist ganz klar das Holz. Eine richtige Massivholzplatte ist widerstandsfähig, äußerst kratzfest und auch sehr belastbar. Gewalteinwirkungen übersteht sie ebenfalls meist unbeschadet. Alternativ kann es auch eine beschichtete Spanplatte sein, diese besitzt nämlich ähnliche Eigenschaften.

 

Kaufgrund fünf: Das Kabelmanagement

Meist kommt die Anzahl der unbeliebten Kabel erst nach dem Aufbau zum Vorschein. Displays, Tastatur oder auch externe Lautsprecher, all diese Dinge besitzen eine Schnur. Auf der Tischplatte selbst könnte man diese eventuell noch vertuschen, doch spätestens hinter dem Tisch findet sich dann das Chaos. Ein vernünftiger Computertisch für Gamer bietet deshalb ein System an, welches dem Nutzer ein effektives Kabelmanagement ermöglicht. Es befindet sich auf der Unterseite und sorgt für einen aufgeräumten Platz. Viele sprechen sogar von einem krönenden Abschluss, ein Gaming-Computertisch ohne Kabelmanagement gilt als halbfertig.

 

Fazit zum Computertisch für Gamer

Wer dem Ganzen richtig und professionell nachgehen möchte, der kommt um den Kauf nicht herum. Ein normaler Schreibtisch ist zwar günstiger, doch die Probleme werden nicht lange auf sich warten lassen. Spätestens wenn die Arbeitsfläche wackelt oder einem der Platz ausgeht, wird man die Entscheidung gegen einen Gaming-Computertisch bereuen. Beim Zocken muss man sich voll und ganz auf das Spiel konzentrieren können, Ablenkungen jeglicher Art sind Gift. Ein Computertisch für Gamer hat also völlig zurecht seine Daseinsberechtigung, die Investition lohnt sich in jeglicher Hinsicht.

Kleiner Tipp: Auch wenn ein Schreibtisch für Gamer in erster Linie eine funktionelle Aufgabe hat, sollte dessen Erscheinungsbild nicht untergeordnet werden. Schließlich wird man viele Stunden davor verbringen, sodass einem das Design gefallen muss. An der Auswahl sollte es zumindest nicht scheitern, es gibt viele Modelle in den unterschiedlichsten Formen. Manche bieten auch eine sehr auffällige Optik, andere hingegen fokussieren sich auf ein eher schlichteres Aussehen.
 

 

Im Test: Gamer-Computertisch Arozzi Arena
Im Test: Gamer-Computertisch Arozzi Arena

Der Gamer-Computertisch Arozzi Arena – oder auch Arozzi Arena Gaming Desk – ist genau so, wie Gamer sich einen Tisch wünschen. Er hat ein schönes und außergewöhnliches Design, bietet viel Platz, ist ergonomisch und belastbar bis maximal 80 kg. Dieser Gamer-Computertisch ist sehr gut verarbeitet und wir sicher auch bei starker Beanspruchung lange Freude machen. Wir möchten den Gamer-Computertisch Arozzi Arena ausdrücklich empfehlen!

 

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